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Verdauung, Resorption

Die Resorption (Aufnahme gelöster Substanzen durch die Zellmembran ins Zellinnere) ist die Aufnahme der verdauten Nahrungsstoffe in den Körper. Sie vollzieht sich vorwiegend im Dünndarm. Resorbiert werden auch Vitamine, notwendige Spurenstoffe, Wasser und Arzneimittel. Die Resorption erfordert eine große Austauschfläche, die mit 200m2 gesichert wird durch die Länge des Dünndarms, Falten in der Darmwand, Zotten der Darmschleimhaut und Mikrovilli (fadenförmige Zellfortsätze zur Vergrößerung der Oberfläche von Zellen zur Verbesserung des Stoffaustausches) im Bürstensaum der Darmwandzellen.

Vermittler der Resorption sind die Epithelzellen der Schleimhaut. Ihre luminale Membran im Bürstensaum trägt zellständige Enzyme zur Disaccharid- und Dipeptidspaltung. Sie vermittelt die Aufnahme der Monosaccharide, Aminosäuren und Lipidmizellen. Die verzahnten Seitenmembranen verhindern freien Durchtritt ins Interstitium. Die gefalteten kontraluminalen Membranen führen die aufgenommenen Stoffe durch Pumpen über das Interstitium in Blut- oder Lymphgefäße. Die vielen Mitochondrien liefern die dazu notwendige Energie.



Anteile der
Resorption

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Inhaltsverzeichnis
Sachwortverzeichnis
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Verdauungsvorgang, die Zerlegung von Nährstoffen
(Grafiken: © Frank Geisler)

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Resorptionsmechanismen sind die passive Diffusion oder der Lösungsdruck sowie aktive Pumpentransporte. Die Aufnahme erfolgt schrittweise:
Kohlenhydrate durchdringen den Bürstensaum passiv nach Spaltung zu Monosacchariden, die kontraluminal ins Blut gepumpt werden.
Proteine gelangen meist zu Aminosäuren zerlegt in die Zellen und durch Pumpen ins Blut.
Lipide werden aus den Mizellen aufgenommen. Fettsäuren treten in das Blut über. Die Epithelzellen bilden Chylomikronen (Lipoproteinpartikel), die in den Lymphstrom gelangen.
Na+ wird kontraluminal gepumpt und reißt H2O und HCO3- mit.

Hauptsächlich läuft die Resorption ab von Kohlenhydraten im Duodenum und Jejunum, beginnend im Magen, Proteinen im Jejunum und Lipiden im Duodenum und Jejunum. Das Ileum wirkt als Reserve für die Resorption.

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