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Im mittleren Lebensalter besteht das Skelett eines Menschen aus mehr als 200 einzelnen Knochen. Die Wirbelsäule (Columna vertebralis) setzt sich aus 24 Wirbeln (Vertebrae), dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Steißbein (Os coccygis) zusammen. Das Kreuzbein bildet sich durch die Verschmelzung von fünf einzelnen Wirbeln, das Steißbein entsteht aus zwei bis sieben Wirbelrudimenten. Zum Stammskelett gehören außerdem das Brustbein (Sternum) und die zwölf Rippenpaare (Costae). Das Kopfskelett, der Schädel (Cranium), besteht insgesamt aus 33 einzelnen Knochen, davon werden 15 dem Hirnschädel und 18 dem Gesichtsschädel zugeordnet. Zum Schultergürtel gehören jeweils rechts und links das Schlüsselbein (Clavicula) und das Schulterblatt (Scapula). Die obere Extremität wird gebildet vom Oberarmbein (Humerus), der Speiche (Radius), der Elle (Ulna), acht Handwurzelknochen (Ossa carpi), fünf Mittelhandknochen (Ossa metacarpalia I-V) und vierzehn Fingerknochen (Ossa digitorum manus).
Becken und Lendenwirbel
Zum Beckengürtel gehört das Hüftbein (Os coxae) und zum Skelett einer freien unteren Extremität das Oberschenkelbein (Femur), die Kniescheibe (Patella), das Wadenbein (Fibula), das Schienbein (Tibia), sieben Fußwurzelknochen (Ossa tarsi), fünf Mittelfußknochen (Ossa metatarsalia I-V) und vierzehn Zehenknochen (Ossa digitorum pedis).
Skelett
eines Erwachsenen von vorn
(nach oben)
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