Die oberen Anteile reichen zapfenförmig in die Oberhaut die Papillarschicht (Papillarkörper, Stratum papillare). In ihr befinden sich neben den Kollagenfasern die Blut- und Lymphkapillare sowie die Nervenaufzweigungen und spezielle Sinnesorgane (Meissner-Tastkörperchen). Die Geflechtsschicht (Stratum reticulare) darunter sorgt für die Elastizität der Haut. In ihr befinden sich die Haarwurzeln mit dem Haarmuskel (M. arrector pili), den Knäueln der Talgdrüsen sowie Vater-Pacini-Lamellenkörperchen. Die Unterhaut (Subcutis) ist mit gekammertem Binde- und Fettgewebe ausgefüllt und stellt die Verbindung zur oberflächlichen Körperfaszie her. In der Unterhaut befinden sich die größeren Blut- und Lyphgefäße.
Die Haut besitzt unterschiedliche Rezeptoren: Die Merkel-Tastscheiben befinden sich im Epithel bzw. an der Haarwurzel. Die Meissner-Tastkörperchen liegen in der Lederhaut der Fingerbeere. Die Vater-Pacini-Körperchen sind in Lederhaut und Unterhaut verteilt, sie reagieren auf Druck und Vibration. Die Krause-Körperchen in der Lederhaut sind Kälte-Rezeptoren. Dagegen sind die Ruffini-Körperchen, die Wärme-Rezeptoren, welche nicht so häufig in der Haut vorkommen, im unteren Bereich der Lederhaut zu finden viele Menschen empfinden Wärme nicht so schnell wie Kälte. Aber auch freie Nervenendigungen registrieren Tast-, Schmerz- und Temperaturreize.
Die Haare (Pili) dienen meist der Tastempfindung und als Wärmeschutz. Die Hautdrüsen sind als Schweißdrüsen, Duftdrüsen und Talgdrüsen tätig. Die Nägel (Ungues) sind besondere Hornbildungen der Haut.
Hautrezeptoren:
a) Meissner-Tastkörperchen,
b) Merkel-Tastscheibe,
c) Vater-Pacini-Körperchen,
d) Ruffini-Körperchen,
e) freie Nervenendigung
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